Kirchgemeinde Sursee unterstützt Kulturhaus Fruchthof Sursee mit 4000 Franken
tm 03.06.2026
Die Kirchgemeinde Sursee hat dem Kulturhaus Fruchthof einen Check über 4000 Franken überreicht. Eine Partnerschaft, die auf gemeinsamen Werten gründet.
Gemeinsame Werte als Fundament
Als beim Kirchenrat ein Gesuch des Fruchthofs einging, machten sich Jörg Wallimann und seine Kollegin Regina Käppeli ans Werk. Schnell wurden zwei Berührungspunkte deutlich. «Das ist zum einen der diakonische, der soziale Auftrag und zum anderen der kulturelle Anspruch», erklärt Wallimann. Nach einem persönlichen Treffen mit dem Fruchthof-Team war für den Kirchenrat klar: Diese Unterstützung passt. Nicht zuletzt, weil Elias Zürcher, Teil des Leitungsteams im Fruchthof und Präses der Jungwacht, Kirche sehr offen und zugewandt versteht.
Ein Ort für alle
Für das Fruchthof-Team war die Anfrage an die Kirchgemeinde eine bewusste Entscheidung. «Das Kulturhaus Fruchthof ist ein Ort für alle Menschen. Wir wollen ein Ort sein, wo Menschen einander treffen mit verschiedenen Ansichten», sagt Elias Zürcher. Menschen sollen hier zusammenkommen, ins Gespräch kommen, Brücken bauen.
Diese Offenheit zeigt sich auch im Alltag des Fruchthofs. «So dürfen hier zum Beispiel Menschen zu Gast sein, um mit ihren Kindern zu spielen ohne, etwas konsumieren zu müssen», erklärt Andreas Wigger, Mitglied des Leitungsteams Kulturhaus Fruchthof. Solidarität sei dabei kein leeres Versprechen, sondern gelebte Praxis – möglich nur dank der finanziellen Unterstützung von aussen, denn die laufenden Kosten fallen trotzdem an.
Kirchensteuer für die Gemeinschaft
Die 4000 Franken stammen aus Kirchensteuermitteln, die auch juristische Personen – also Gewerbebetriebe – entrichten. Für Wallimann ist klar, wofür dieses Geld da ist: «Es ist in der DNA der Kirche, für die Schwächsten da zu sein.» Und weiter: «Daher unterstützen wir mit dem Geld soziale Projekte für Menschen aller Religionen und Kulturen.»
Verwurzelt in der Region
Was den Fruchthof auszeichnet, ist seine enge Verbindung zur Region. «Man kann nicht sagen, dass wir das Angebot erfunden haben. Wir bieten eine Plattform, auf der etwas wächst», so Zürcher. Veranstaltungen entstehen aus echten Bedürfnissen, in Kooperation mit lokalen Menschen, Vereinen und Institutionen. Wallimann sieht darin eine enge Verwandtschaft zur kirchlichen Arbeit: «Ich schätze das sehr, dass es nicht um den Top-Act geht, sondern um den Bezug zur Region und den Menschen.»
Die Unterstützung gilt vorerst für ein Jahr – und sie ist ein Zeichen dafür, dass Kirche und Kulturhaus Fruchthof für Gemeinschaft und Miteinander einstehen.
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