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Eine spannende Reise des Glaubens

Tanja Metz 30.04.2026

Der Firmweg ist mehr als nur ein Glaubensritual – er ist eine spannende Reise. Hier gibt es bereichernde Dialoge über Glauben, Werte und die Herausforderungen des Lebens.

Jedes Jahr nehmen viele Jungendliche und junge Erwachsene am Firmweg teil. Sie lassen sich ein auf einen Weg mit verschiedensten Menschen und Angeboten. So treffen beim Firmweg Kantischüler und -schülerinnen auf Lehrlinge, die bereits im Berufsleben stehen. Dadurch ergeben sich interessante Gespräche und Diskussionen. Fabrizio Misticoni, Leiter der Firmung in der Pfarrei Sursee, meint: «Das passiert sonst kaum. Nach der Primarschule haben sich die Wege getrennt und nun begegnet man sich beim Firmweg wieder.» So bietet der Firmweg eine Möglichkeit, die eigene Bubble zu verlassen. Er strebt einen Austausch auf Augenhöhe an, bei dem vielfältige Ideen zu Leben und Glauben einen Platz finden.

Spirituelle Aspekte
Neben dem Austausch und dem gemeinsamen Unterwegssein lädt der Firmweg ein, spirituelle Momente zu erleben. Dabei sind diese Impulse bewusst einfach gehalten, wie Fabrizio Misticoni erklärt. «Bei einem gemeinsamen Besuch in der Höhle haben wir zum Beispiel für zwei bis drei Minuten in der Dunkelheit geschwiegen und danach darüber gesprochen. Das war echt eindrücklich, denn absolute Dunkelheit und Stille erlebt man kaum noch. Bei vielen anderen Anlässen versammeln wir uns am Ende um eine Kerze und laden zu einem Moment der Stille ein. Wer möchte, kann seine Gedanken teilen.» Auf solche kleinen spirituellen Momente können sich die meisten Jugendlichen einlassen. Wobei es den Verantwortlichen wichtig ist, dass niemand etwas sagen muss.

Verantwortungsvoll leben
Das deckt sich mit der Haltung, die dem Firmweg als solches zugrunde liegt. «Die Firmung hat viel mit Mündigkeit zu tun. Man sagt selbst Ja zu diesem Glauben und zur Gemeinschaft», betont Fabrizio Misticoni. Daher werden beim Firmweg auch die herausfordernden Themen nicht ausgespart. Es wird gemeinsam überlegt, was Christsein für das Leben bedeutet. Miteinander überlegen die Jugendlichen, wie sie ein «Licht für die Welt sein können» und dies auch in Momenten, in denen es einfacher wäre nichts zu tun, erklärt Fabrizio Misticoni. 

 

Firmung im Pastoralraum

Sursee
7. März, Pfarrkirche Sursee
Geuensee und Kntuwil
3. Mai, 10.00, Pfarrkirche Knutwil
Nottwil
23. Mai, 14.00, Pfarrkirche Nottwil
 

Mehr über die Firmung 17+ erfahren? Dann hören Sie gerne rein, in die aktuelle Podcast-Folge von «to do und Te Deum».

 

Foto: Magda Scherrer

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