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Ein summender Bienenstock an einem sonnigen Samstagnachmittag

Andreas Baumeister 11.06.2026

Die Jubla Knutwil und St. Erhard hat sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt: ein eigenes Haus im Dorfzentrum.

An diesem sonnigen Samstagnachmittag betrete ich den Garten vor dem neu eröffnete Jubla-Huus in Knutwil/St. Erhard – und lande mitten in einem summenden Bienenstock. Ein Rasenmäher knattert, Sitzbänke im Garten werden frisch gestrichen, Sträucher geschnitten, und Stühle sowie ein altes Sofa sind zur Revision bei der Eingangstreppe gestapelt. Es ist Renovations- und Gartentag der Jubla Knutwil/St. Erhard im neuen Jahr.
Seit November 2025 hat die Jublaschar nun ihr eigenes Haus – direkt im Dorfzentrum, zwischen Pfarrkirche und Pfarreizentrum Oase. Die Leiterinnen und Leiter sind begeistert: «Endlich haben wir genug Platz für unsere Gruppenstunden. Der bisherige Raum in der Oase reichte längst nicht mehr aus», schwärmt Leiterin Lea. Und ihr Kollege Andrin fügt hinzu: «Toll ist auch der Umschwung um das Haus. Dort können wir mit den Kindern spielen und uns bewegen, ohne jemandem in die Quere zu kommen.»

 

«Endlich haben wir genug Platz für unsere Gruppenstunden.» Lea, Leiterin

 

 

Ein Haus, das Leben ermöglicht
Damit das Jubla-Huus eingerichtet und langfristig betrieben werden kann, sucht die Jubla noch nach Mobiliar, Werkmaterial und Spielausrüstung. Zudem hat die Projektgruppe «Jubla-Huus» ein Crowdfunding gestartet, um die anfallenden Investitions- und Betriebskosten zu decken.

42 Leiterinnen und Leiter engagieren sich ehrenamtlich in Knutwil und St. Erhard. Doch nicht nur in der Pfarrei St. Bartholomäus, sondern auch in anderen Pfarreien des Pastoralraums ist die Jubla wohl der kirchliche Verein mit dem grössten ehrenamtlichen Einsatz. «Wir wollen etwas zurückgeben», erklären Lea und Andrin. Beide waren bereits als Kinder in der Jublaschar aktiv und haben unvergessliche Gruppenstunden und Sommerlager erlebt. Nun setzen sie sich dafür ein, dass auch andere Kinder diese Erfahrungen machen können.


 

«Unsere Anliegen werden gehört, und unsere Bedürfnisse werden wahrgenommen.» Lea und Andrin, Leitende Jubla



Tradition und Innovation: Das Sommerlager
Auch in diesem Jahr wird wieder der Mega-Event Sommerlager stattfinden. Das Motto bleibt vorerst geheim. Wie jedes Jahr wird der Vortrupp – bestehend aus ehemaligen und aktiven Leitungspersonen – ein komplett ausgestattetes Zeltdorf mit Lagerküche und sanitären Anlagen aufbauen. Ein detailliertes Regiebuch wird durch die beiden Lagerwochen führen. Und eine Geschichte als roter Faden dienen, untermalt von Kostümen, Spielen und speziellen Mahlzeiten. Da spielt das Handyverbot für die Kinder keine Rolle.
Lea und Andrin freuen sich über die grosse Unterstützung der Kirchgemeinde: «Unsere Anliegen werden gehört, und unsere Bedürfnisse werden wahrgenommen.» Und dann ist da noch der neue Präses Alain Meyer, der gerade seine Arbeit aufnimmt. Als ehemaliger Scharleiter kennt er die Jubla aus dem Effeff und wird sie mit voller Kraft unterstützen.
 

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