Berichte aus dem Pfarreialltag:

Frisches, kühles Quellwasser

Frisches, kühles Quellwasser

09.08.2020

Die Idee für die kommenden warmen Tage, frisches, kühles Quellwasser.  Verbunden mit einer kleinen Wanderung in der Region ist das ein echtes Erlebnis./wm

Gespräch mit Walter Ludin Kapuziner

Gespräch mit Walter Ludin Kapuziner

26.07.2020

Die Bewegung Black Live Matter aber auch die Diskussionen über Rassismus hat das Pfarreiblatt bewogen, mit Walter Ludin, Kapuziner und Hanspeter Bisig über diese Themen ein Gespräch zu führen.
Für Walter Ludin sind rassistische Ausdrücke im alltäglichen Gebrauch sehr problematisch und ergänzt: «In diesen Situationen ist es nicht entscheidend, wie wir weissen Menschen gewisse Speisen oder Restaurants nennen möchten. Die zentrale Frage ist, wie Menschen aus Afrika, auch in der Schweiz, unter bestimmten Begriffen litten und leiden. In diesem Sinne ist der «Mohrenkopf» abwertend und unangebracht.»

Foto, Walter Ludin, Hanspeter Bisig und Roland Kaufman im Kapuziermuseum

Mehr dazu im Pfarreiblatt Nr 14, Juli 2020

Schliessung Caritas Markt Sursee

Schliessung Caritas Markt Sursee

21.07.2020

Infolge von Sparmassnahmen der Caritas Luzern wird der Caritas-Markt Sursee geschlossen. Ein Kunde des Caritas-Marktes meint dazu: «Wir sind sehr froh, dass wir hier zu günstigeren Preisen einkaufen können, denn unser Familien-Budget ist sehr klein.» Er deckt sich im Caritas-Markt Sursee regelmässig mit Lebensmitteln für den täglichen Bedarf ein. Währen er die Früchte auf die Waage legt, ergänzt er: «Es wäre für uns eine grosse Erleichterung, wenn sich in Sursee wieder eine Möglichkeit, wie der Caritas-Markt bieten würde.».
Der Caritas Wohnen Laden sowie der Caritas Räumungs-, Abhol- und Entsorgungsservice werden in Sursee weitergeführt. Die Caritas Luzern bietet auch unentgeltlich Sozial- und Schuldenberatung an./wm

Angebote der Caritas in Sursee und in Luzern
-  Caritas Wohnen + Caritas Services Sursee Münchrütistrasse 14, 6210 Sursee Telefon: 041 368 51 40; E-Mail: wohnen-sursee@caritas-luzern.ch

.  Sozial- und Schuldenberatung Caritaas Luzern, Brünigstrasse 25 6002 Luzern, Telefon: 041 368 52 73; E-Mail: sozialberatung@caritas-luzern.ch

-  Caritas-Markt Luzern, Bleicherstrasse 10, 6003 Luzern, Telefon: 041 368 51 50; E-Mail: markt-luzern@caritas-luzern


​Gå sönder in Sörenberg

​Gå sönder in Sörenberg

20.07.2020

Während des SoLa «Gå sönder», durchbrennen auf Schwedisch, verbrachten wir eine eine tolle Woche im Schneebärgli! Wir freuen uns jetzt schonauf das nächste Jahr. Team Wölfli Mädchenpfadi  

Fakten und Foto von den Mädchen der Pfadi

Fakten und Foto von den Mädchen der Pfadi

18.07.2020

Immer wieder die Wanderschuhe wechselten vom nass geschwitzten zum verregneten und immer wieder mit Zeitung ausstopfen! Die Zelte wurden wegen Unwetter schnell ab- und wieder aufgebaut. Aber am allermeisten haben wir uns mit Sonnencrème und Hut vor dem grandiosen Wetter geschützt und abends beim Einschlafen schon fast die Regentropfen auf dem Zeltdach vermisst. Team Mädchenpfadi

Aus dem Wilden Westen

Aus dem Wilden Westen

18.07.2020

Die Wölfli der BuPfaSu habe ihre Jüngsten auf die Wölflinamen: Dynamo, Panda, Kiwi, Pan, Uhu, Pin und Joker getauft. Übrigens passend zum Wilden Westen genossen die Boys das Lagerfeuer. Team Wölfli Bubenpfadi

Oberhexen kennen keine Gnade

Oberhexen kennen keine Gnade

13.07.2020

Ein strenges Hexengericht tagte bei Sonnenuntergang auf dem Hauptplatz vor dem Schulhaus in Entlebuch. Angeklagt sind fünf junge Hexen, die angeblich einen unerlaubten Flug mit dem Besen unternommen haben und die Oberhexen kennen keine Gnade./wm

Abwaschen der Hexenküche

Abwaschen der Hexenküche

13.07.2020

Auch in einer modernen Hexenküche muss nach jedem Essen abgeräumt und abgewaschen werden. Bei den Blauringmädchen gibt es selbst bei dieser Arbeit immer was zu lachen./wm 

Dorf in idyllischer Waldlichtung

Dorf in idyllischer Waldlichtung

10.07.2020

In einer grünen, idyllischen Waldlichtung steht das Indianerdorf der Jungwacht. Auch die kleinen Indianer sind stolz auf ihre neue Heimat, besonders auch auf den wenigen Luxus, wie das Auspannen in den Hängematten.

Quartettspiel oder Trommeln

Quartettspiel oder Trommeln

10.07.2020

Obwohl die Indianer-Ausbildung im Zentrum steht, für Freizeit wie das Geniessen des Zusammenseine, das fliegen lassen der Diabolos, ein Quartettspiel oder Trommeln bleiben immer einige Minuten Zeit./wm

De Sepp und de Chübu

De Sepp und de Chübu

09.07.2020

Die Buben der Pfadi St. Martin geniessen die Sommertage auf einem traumhaften Lagerplatz in Kleingrumels in der Gemeines Barbereche FR. Gross ist ihr Einsatz beim Einüben von 1. Hilfe und Pfaditechnik. Perfekt beherrschen sie auch schon die Pfadisprüche wie: «De Sepp und de Chübu - die zien is Fäld».

Fantastische Blick auf Schiffenensee

Fantastische Blick auf Schiffenensee

09.07.2020

Das Küchenteam ist inzwischen am Vorbereiten des Mittagessens. Übrigens die Menupläne werden im Homeoffice geschrieben und das auf der tollen Plattform Marke Eigenbau. Einmalig auch fantastische Blick auf den Schiffenensee. Die Pfader haben unten am Ufer auch eine eigen Badestelle gebaut./wm

«Ja, wir sind bereit»

«Ja, wir sind bereit»

05.07.2020

Am Sonntag wurden die Wölfli der Bubenpfadi mit Scheriffhut und Shirts ausgerüstet. Dann ertönte es: «Ja, wir sind bereit», denn es kam ein Hilferuf von einem Sheriff einer kleinen Stadt im wilden Westen. In Ederswiler Kanton Jura, kommt den Knaben die Aufgabe zu, den Sheriff auf der Suche nach Bankräubern zu unterstützen. /wm

 


«Ich freue mich riesig auf die Taufe»

«Ich freue mich riesig auf die Taufe»

04.07.2020

Die Mädchen der Pfadi haben sich in einem Fischerverein gefunden und wandern nach Kanada aus. Im Lagercamp in Mels, St. Gallen am Chapfensee, vom 4. bis 17. Juli, sind die Pfaderinnen einem geheimnisvollen alten Fischer-Trank auf der Spur.
Carla ist schon am Vorabend ganz aufgeregt. Bisher war sie im Wölflilager, aber im SOLA 2020 ist sie erstmals mit den Pfadimädchen dabei. «Ich freue mich riesig, besonders auf die Pfditaufe», ruft sie lachend über den Gartenzaun und schon ist sie wieder weg, sicher am Packen./wm 

Auf der Spur der Büffel

Auf der Spur der Büffel

04.07.2020

Am Samstagmorgen sind sie losgezogen, die Jungwächter, Pardon, die «Ohiteca Nacona», ein Stamm der Naconas. Nach den Segen der Pfarreileiters Claudio Tomassini, der Sehnsucht nach  Steppen und Wüsten zogen die Indianer los. Als erstes werden sie, nachdem sie den Verdacht ein fremder Büffeljäger treibe sich in ihrem Jagdgebiet auf, die Spur der Büffel folgen. In Scheunen, im Kanton Bern, warten aber noch andere Herausforderungen wie, das Bogenschiessen erlernen, verständliche Rauchzeichen zu senden und vieles mehr./wm

Mer freue üs!

Dankeschön für unermüdlichen Einsatz

Dankeschön für unermüdlichen Einsatz

03.07.2020

Jeweils am ersten und dritten Freitag im Monat lädt die Frauenliturgiegruppe zum Wortgottesdienst. Diesmal aber war der Gottesdienst in der Klosterkirche etwas besonders, denn an dieser Feier verabschiedeten sich Elisabeth Imfeld, Leiterin der Frauenliturgiegruppe und Elsa Isenegger von der Gruppe des Frauenbundes. «Elsa Isenegger wir danken dir herzlich für deinen unermüdlichen Einsatz und für dein Engagement für die Menschen der Pfarrei», meinte Elisabeth Imfeld. Mit dem Wunsch, dass sie es gemütlicher angehen könne, überreichte sie ihr eine kleine Schneckenskulptur. Ina Stankovic dankte Elisabeth Imfeld für ihre wertvollen spirituellen Anregungen während der Gottesdienste und für die langjährige Leitung der Gruppe. Als Dank durfte sie eine bunt gestaltete Kerze entgegennehmen./wm

Mitglieder der reformierten Kirchgemeinde zu Gast

Mitglieder der reformierten Kirchgemeinde zu Gast

30.06.2020

In den kommenden Monaten Juli und August kann die reformierte Kirche, aufgrund von umfassenden Renovationsarbeiten nicht benutzt werden. Während dieser Zeit sind die Mitglieder der reformierten Kirchgemeinde in der Nachbarschaft, im Pfarreiheim der Pfarrei Sursee zu Gast und feiern jeweils sonntags im Saal des Pfarreiheims den Gottesdienst. Pfarrei und Kirchgemeinde heissen die Mitglieder der reformierten Kirchgemeinde im Pfarreiheim Dägerstein herzlich willkommen./wm

Caritas-Markt Sursee wird geschlossen

Caritas-Markt Sursee wird geschlossen

27.06.2020

Bereits mit dem Wegfall des Asyl- und Flüchtlingsauftrags 2016 zeichnete es sich ab, dass bei der Caritas Luzern noch weitere Anpassungen folgen werden. Am Freitag, 26. Juni informierte die Leitung der Caritas, dass imZusammenhang mit Sparmassnahmen fünf Mitarbeitende entlassen werden und acht Mitarbeitende von Änderungskündigungen infolge von Kürzungen der Pensen betroffen sind. Yvonne Schärli, Präsidentin der Caritas Luzern, meint dazu: «Der Vorstand, die Geschäftsleitung und alle Verantwortlichen waren sich bewusst, dass bei all den Angeboten und Projekten von Mitarbeitenden und Freiwilligen sehr viel Kompetenz und Engagement eingeflossen sind. Dies schätzen wir sehr und danken herzlich. Die Entscheidung ist uns deshalb alles andere als einfach gefallen, letztlich war sie unumgänglich.»
Im Rahmen der Ankündigung von Massnahmen informierten die Verantwortlichen der Caritas Luzern, dass Ende Juli auch der Caritas-Markt Sursee geschlossen wird. Für die Filialleiterin Edith Felber, auch sie ist von der Schliessung betroffen, hat diesen Entscheid mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen. Edith Felber ist überzeugt: «Für viele Kundinnen und Kunden bedeutet die Schliessung des Caritas-Marktes in Sursee einen grossen Verlust.»/wm

 Seit über 10 Jahren bietet der Lebensmittelladen der Caritas in der weiten Region für Menschen und Familien mit knappem Budget frische, günstige und gesunde Produkte an. Diese stehen ausschliesslich Personen mit einer KulturLegi zur Verfügung. Der Caritas-Markt war für viele Armutsbetroffene in der Region eine nahe gelegene, direkte und wertvolle Hilfe. Aufgrund der drastischen Sparmassnahmen der Caritas Luzern muss der Caritas Markt Ende Juli geschlossen werden. Die Mitteilung der Caritas kam auch für die Trägerschaft des Caritas-Marktes überraschend. Die katholische und reformierte Kirchgemeinde Sursee haben zur Gründung des Marktes wesentlich beigetragen und den Markt in all den Jahren immer massgeblich unterstützt. Mit der Schliessung des Marktes geht ein wichtiges soziales Angebot in der Region verloren. Diesen Verlust werden die Betroffenen bereits Ende Juli spüren. Viele Freiwillige haben sich in all den Jahren ehrenamtlich stark engagiert. Ihnen allen und der Filialleiterin Edith Felber sprechen wir an dieser Stelle einen grossen und herzlichen Dank aus! Die Kirchgemeinden und die Soziale Arbeit der Kirchen werden sich Gedanken für die Zukunft machen und ihren Einsatz stärken, um die Armutsbetroffenen in der Region zu unterstützen./Kirchenrat und Seelsorgeteam

Foto: Filialleiterin Edith Felber

Selber in Register und Tasten greifen?

Selber in Register und Tasten greifen?

25.06.2020

Die Einladung in der Pfarrkirche einmal selber an der Orgel in die Register oder in die Tasten zu greifen, das liessen sich einige Mädchen und Knaben am vergangenen Mittwochnachmittag nicht entgehen. Nach einem kleinen Orgel-Musiktheater, gespielt und gesprochen von den Organistinnen und Organisten der Pfarrei Sursee, setzten sich die Kinder auf die Orgelbank und griffen zu den Tasten. Nach kurzer Zeit schon tönte es unüberhörbar aus den grossen und kleinen Pfeifen und die jungen Orgelspielerinnen und Orgelspieler staunten über die feinen und lauten Töne.
Der Schnuppertag am Mittwoch weckte Interesse für das neue Unterrichtsangebot für Kinder und Jugendliche. Unterrichten werden qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer des Orgelteams der Pfarrei Sursee: Daniela Achermann, Andreas Wüest, Aurore Baal und Daniela Maranta.

Schnuppertag Samstag, 27. Juni, 11.00 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren, 11.30 Uhr für Jugendliche von 13 bis 20 Jahren in der katholischen Pfarrkirche Sursee, keine Anmeldung!

​ «Geschlechter- Gleichstellung»​

​ «Geschlechter- Gleichstellung»​

24.06.2020

Zum Thema «Geschlechter- Gleichstellung» erlebten die anwesenden Frauen und Männer am Abend auf dem Kirchenplatz eine spannende und engagierte Diskussion. Martina Helfenstein gelang es den Teilnehmerinnen, Emma Treier, Judith Studer-Niederberger, Helen Elmiger-Isenschmid und Cécile Bühlmann zentrale und sehr persönliche Statements zu entlocken.
Abschliessend der Diskussion meinten die Teilnehmerinnen zum Thema Geschlechter- Gleichstellung:
«Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie finde ich ein ganz zentrales gesellschaftliches und politisches Anliegen. Bei der leider oft gängigen Schreibweise SchülerInnen, fühle ich mich persönlich als Schülerin nicht angesprochen.» Emma Treier
«Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass wir im Alltag, in der Familie, sei es bei der Wahl oder beim Vorlesen von Geschichten, immer wieder auf die Gleichstellung der Geschlechter achten.» Judith Studer-Niederberger
«Es ist ganz wichtig, dass wir uns als Frau nicht alles bieten lassen und nicht alles hinnehmen. Wir müssen unser Unbehagen äussern, wir müssen die Anliegen die Frauen betreffen, gemeinsam diskutieren und öffentlich einbringen.» Cécile Bühlmann
«Wir Frauen leisten unglaublich viel kirchliche Arbeit und es kann nicht sein, dass wir in der Kirche nicht die gleichen Rechte haben. Die alten Männer in Rom müsste man mal darauf aufmerksam machen, dass sie lernen ihre Macht zu teilen.» Helen Elmiger-Isenschmid. /wm

Foto: Emma Treier, Schülerin, Mauensee; Judith Studer-Niederberger, Primarlehrerin, Sursee; Helen Elmiger-Isenschmid, Sursee, ehemalige Präsidentin des Kirchenrates Sursee und Cécile Bühlmann, ehemalige Nationalrätin der Grünen, Luzern, diskutierten auch nach dem Gespräch noch sehr angeregt weiter.